Farbkreis e. V
Für Pädagogik Kunst und Therapie

 

 

 

Fetha Mosses mit seiner Mutter und Geschwistern

Hilfe für Afrika

 

 

 

 

 

Fetha Mosses mit seiner Mutter und Gescwistern 

Seit 1987 unterstützt der Farbkreis, Verein für Pädagogik, Kunst und Therapie e.V.Flüchtlinge und Migranten aus allen Ländern und fördert vor allem Kinder mit einem umfangreichen Freizeitangebot und einer täglichen Hausaufgabenbetreuung. So kam auch der Kontakt zu Herrn Ayai zustande, der 1997 aus der Asylunterkunft in Nittenau nach Regensburg kam und sich seitdem in dem Verein engagiert: Anleitung bei der Holzbearbeitung in den Kinderferienwerkstattwochen, Begleitung und Betreuung bei Abenteuerfahrten, Bergtouren, Zeltlagern, sowie Installieren und Betreuen der PC-Anlage für die Kinder der Mittelschulen, die hier die Tastenschreiben üben, Material für Referate aus dem Internet holen u.s.w.Herr John-Robin Ayai stammt aus dem Südsudan und kam von dort als politisch Verfolgter der Regierung des Nordsudan 1989 über Ägypten - dort ebenfalls verfolgt - 1997 nach Deutschland. Nach einem Jahr in der Gemeinschaftsunterkunft in Nittenau wurde seine Aufenthaltsberechtigung anerkannt und seitdem lebt er in Regensburg.

Herr Ayai kennt die dortigen Lebensumstände und Verhältnisse. Er reiste im Juni und November 2011 über Uganda in den mittlerweile unabhängigen Südsudan, um sich vor Ort ein Bild der aktuellen Lage zu machen. Er konnte dorthin bereits Spenden und Darlehen mitbringen, um die ihn seine dort verbliebenen Angehörigen und Bekannte aus deren Umfeld und aus Uganda gebeten hatten. Mit dieser Unterstützung werden vor allem solche gefördert, die nicht von dem großen Reichtum des Südsudan an Bodenschätzen, Vieh- und Landwirtschaft profitieren können. Der Materialbedarf beim Aufbau des Landes ist enorm. So konnte ein Darlehensempfänger bereits einen Baustoffhandel gründen. Der Betrieb läuft so gut, dass er sich jetzt einen Lieferwagen zulegen kann. Das minimiert seine Liefer- und Einkaufskosten. So ist er in der Lage, sein Darlehen in Kürze mit nicht zu geringen Raten zurückzuerstatten.

Zu den Spendenempfängern gehören vor allem auch alleinerziehende Mütter und Väter aus dem Nachbarland Uganda. Uganda ist ein vergleichsweise armes Land, ohne Bodenschätze, jedoch mit einer ausgeprägt freundlichen Umgangsatmosphäre. Die Alleinerziehenden können bereits mit einer für uns vergleichsweise geringen Summen (Angabe?)eine „Existenz“ gründen, z.B. in den Bereichen Handel und Dienstleistungen. So können sie auch ihren Kindern Schule und Ausbildung ermöglichen und werden ihrerseits fähig, anderen in ihrer Umgebung zu einem Neustart zu verhelfen. Wenn sie „Glück“ haben, finden sie einen Job, wie z.B. John Masereka der mit seiner 8-jährigen Tochter in Nairobi lebt und dort in einem Hotel arbeitet. Er verdient dort so wenig, dass er für sich und seine Tochter im letzten Drittel eines Monats bereits kein Geld mehr hat. Der Chef gibt dann einen Vorschuss, den er aber zurückbezahlen muss. Auf diese Weise bindet er die Angestellten an seinen Betrieb. Eine moderne Form der Sklaverei.

Herr Fetha Mosses würde sich freuen über ein kleines Startkapital mit dem er einen Verkaufsladen für Kleidung und Schuhe einrichten könnte.

Mit dem aus dieser selbständigen Tätigkeit erwirtschafteten Einkommen könnte er nicht nur sich und seiner Mutter und Gescwistren versorgen, er hätte dann auch die Möglichkeit ein kleines Haus oder eine Hütte zu bauen.

Auf diese Weise sind dort die Menschen in der Lage mit nur einem geringen Startkapital eine wirtschaftliche Unabhängigkeit und Selbständigkeit zu erlangen und ihren Kindern die Möglichkeit zu geben, dass sie einen Beruf erlernen.

Bisherige Spender und Darlehensgeber haben schon Anrufe der Empfänger erhalten und sich gefreut über die überschwängliche Dankbarkeit und die große Freude und nicht zuletzt den großen Effekt, den sie mit ihrem geringen Einsatz ausgelöst hatten.

So kann hier jeder auch nachvollziehen, was mit seinem Geld geschieht. Spenden und Darlehen kommen ungekürzt den Adressaten zugute. Unser Mann aus Afrika hält Kontakt mit den Spendenempfängern und Darlehensnehmern, überprüft die zweckgemäße Verwendung der Mittel und stärkt die Motivation der bisherigen Empfänger, ihre Gewinne zum Teil wieder in den Start neuer Projekte zu investieren.

Der Farbkreis Verein hat nun für die Mittel der Darlehensgeber und Spender ein eigenes Konto errichtet mit dem Afrikahilfe. 

So ist gewährleistet, dass Spenden- und Darlehen, die diesem Zweck zugute kommen sollen, hier einfließen und keine Vermischung mit den anderen Zwecken des Farbkreis, nämlich der Förderung Heranwachsender im Sinne der Jugendhilfe geschieht. Spenden sind steuerlich abzugsfähig, für Darlehensgeber werden schriftliche Vereinbarungen formuliert.

Der Farbkreis, Verein für Pädagogik, Kunst und Therapie e.V. ist seit 1986 öffentlich anerkannt als Freier Träger der Jugendhilfe. Die einrichtungsspezifische, pädagogische und therapeutische Förderung kommt nicht nur Kindern mit Migrationshintergrund zugute, es werden auch Kinder aus der Stadt aufgenommen z.B. von Alleinerziehenden oder solche, denen die kunsttherapeutische Förderung besonders zugute kommt: Kinder mit Konzentrationsstörungen (ADS, ADHS) oder sonstiger sozialer oder therapeutischer Indikation.

 

Info über               info@farbkreis-regensburg.de

Tel:                   09403 / 967396 (Büro)

                         017662217575  (Hr. Ayai)

 

                                          Afrikahilfe Bank Verbindung 

 

Kontonummer:                0026298075

BLZ:                                       750 500 00

Bank Instatution:           Sparkasse Regensburg